Archiv für die Kategorie „Spezielle Online Maps“
Biersorten Deutschlands auf Google Maps
Deutschland ist das Land der Biere: Der Bierkult wird hierzulande ganz großgeschrieben. Dabei ist die Palette der unterschiedlichen Biere sehr vielfältig: rund 7.000 verschiedene Biersorten und ca. 1.300 Brauereien gibt es in der Bundesrepublik. Viel genug, um schnell auch den Überblick verlieren zu können. Gut, dass es eine interaktive Karte für die geographische Verteilung der deutschen Biere gibt! Es ist die Deutschlands Bierkarte Nr. 1 von dem Portal www.biermap24.de.
Diese aufwändig und mit Liebe zum Detail erstellte Online-Map hilft jedem Bierliebhaber, sich im Brauereien-Dschungel besser orientieren zu können. Jeder Eintrag enthält die Adresse der Brauerei und die Website des Unternehmens. Hier sind sowohl die weltbekannten Marken wie Bitburger und Paulaner vertreten, als auch kleinere regionale Brauereien und Brauhäuser. Was mich persönlich von der Qualität der Karte überzeugt hat: hier habe ich die Lieblingsbiermarke aus meiner Studienzeit gefunden: Welde aus Schwetzingen in der Rhein-Neckar-Region.
Die Brauereien-Verteilung in Deutschland
Statistisch zeigt sich besonders in den südlichen Bundesländern eine Verdichtung der deutschen Brauereien, aber auch im Rheinland ist die Biervielfalt sehr groß. Die allermeisten Biere in Deutschland gibt es aber im nördlichen Bayern, im Franken. Dort, wo es im Mittelalter viele Klöster gab, ist das dichteste Brauereien-Netz erhalten geblieben. Auch allgemein schneidet Bayern bei den Biersorten sehr gut ab. Im Freistaat waren 2011 laut Wikipedia ca. 47% aller deutschen Brauereien beheimatet und es werden sogar spezielle Bier-Touren in Bayern angeboten. Auch Baden-Württemberg zeichnet sich durch eine besondere regionale Biervielfalt aus. Etwas dünner sieht es dagegen in Rheinland-Pfalz aus: dort hat wohl der Wein als Lieblingsgetränk die Oberhand.
Die Bierkarte für Europa und USA
Wenn man sich auch für die internationale Biersortenvielfalt interessiert, dann kann man das Beer Mapping Projekt besuchen. Die Website bietet eine Übersicht über die geographische Bierverteilung in Europa, USA und Neuseeland. Die Locations werden dabei in fünf verschiedene Arten unterteilt: Brauerei-Pubs, Brauereien, Bier-Bars, Bier-Stores und Hausbrauereien. Für Deutschland ist die Auswahl nicht besonders groß – hier sind deutlich weniger Brauereien vertreten, als in der oben erwähnten Bierkate Nummer 1. Der Blick auf andere Länder ist deswegen umso interessanter. Hier ein direkter Link zur Bierkarte Großbritaniens mit allen englischen Biersorten:
Alternative Bier-Maps
Und hier noch eine kleine Auswahl an Links rund um das Thema Bier-Maps:
Die Gasthausbrauereikarte auf Basis von OpenStreetMaps
Die bayerische Bierkarte
Interaktive Karten der Zecken-Risikogebiete
Diese Karten sollte jeder Naturliebhaber mindestens einmal gesehen haben. Die Karten zeigen die Zeckenrisikogebiete in Deutschland. Die kleinen Viecher verbreiten gefährliche Krankheiten wie FSME und können ganz schnell einen angenehmen Naturausflug in ein furchbares Erlebnis mit Spätfolgen verwandeln. Jeder, der gerne Waldwanderungen oder Picknicks im Grünen unternimmt, muss sich im Voraus informieren, ob sein Landkreis von der Zeckengefahr betroffen ist.
Prüfen, ob man in einem Zecken-Risikogebiet wohnt
Auf dieser Map lässt sich schnell prüfen, ob der eigene Ort von der FSME-Verbreitung betroffen ist.
Zoomen Sie etwas näher ran, um das eigene Gebiet genau zu studieren. Auch innerhalb eines Bundeslandes kann die Verbreitung sehr unterschiedlich sein.
Die Regionen unterteilen sich in Rot (Risikogebiet), Gelb (Einzelerkrankungen gemeldet) und keine Risikogebiete. Die Karte funktioniert wie eine normale Google Map. Wenn Sie also eine Route für eine Fahrradtour zeichnen, sehen Sie schnell, ob Sie dabei ein Zeckenrisikogebiet durchqueren.
Besonders stark ist der Süden Deutschlands betroffen. Dabei hat sich die Gefahr in den letzten Jahren geographisch immer weiter verbreitet, wie in diesem Video zu sehen ist. Im Jahr 2012 wurde der Saar-Pfalz Kreis als erste Region im Saarland als Zecken-Risikogebiet klassifiziert.
Eine analoge interaktive Zecken-Karte gibt es auch für ganz Europa bei zecken.de
Wann ist die Zeckenaktivität besonders hoch?
Der häufige Irrtum ist, dass von den Zecken ausschließlich im Frühjahr eine Gefahr ausgeht. Dies ist nicht ganz richtig. Auch an den warmen Herbsttagen, wenn die Luftfeuchtigkeit nicht so hoch ist wie im Frühling, fühlen sich Zechen besonders wohl.
Hier ist die Prognosekarte für die Zeckenaktivität in Deutschland. Die Farben zeigen, ob die Zeckengefahr gering (grün) bis rot (sehr hoch) ist.
Die Karte ist ein Zeckenwetterradar (hier das Original). Klickt man auf ein bestimmtes Bundesland und dann auf einen Landkreis, bekommt man darüber eine ausführliche Auskunft.
Natürlich sollten Sie sich wegen Zecken nicht von einem Waldaufenthalt abhalten, selbst wenn Sie in einem Hochrisikogebiet mit Zeckenverbreitung wohnen. Achten Sie auf den Zeckenschutz bei Kleidung oder lassen Sie sich impfen. Wichtige Hinweise dazu finden Sie unter http://www.zecken.de/schuetzen-sie-sich/richtiges-verhalten/
Marinetraffic: Schiffe online beobachten
Da der frühere Blogpost über den Flightradar auf ein sehr reges Interesse gestoßen ist und in mehreren Foren zitiert wurde, präsentiere ich heute noch eine Echtzeit-Karte mit Bezug zu Logistik und Verkehr. Diesmal geht es um einen Schiffsradar Marinetraffic, mit dem man die Schiffspositionen live auf der ganzen Welt beobachten kann.
Wie man Ship Tracking nutzt
Die Bedienung des Online-Tools ist intuitiv. Auf der Karte erscheinen zunächst grüne Kästchen mit Zahlen. Jede Zahl bedeutet die Anzahl der Schiffsobjekte in diesem Kartenabschnitt. Zoomt man etwas näher heran, kann man die einzelnen Schiffe sehen. An der Farbe des Schiffssymbols erkennt man, ob es sich um ein Passagierschiff, ein Frachtschiff, Tankschiff, Yacht oder noch etwas anderes handelt. Die Pfeilsymbole stehen für sich bewegende Objekte, während die Rauten bedeuten, dass das Objekt sich nicht bewegt, z.B. dass das Schiff vor Anker im Hafen steht.
Hier ist der interaktive Schiffsradar von der Nordsee:
Klickt man auf das Schiff-Symbol, bekommt man detaillierte Statistiken darüber: Schiffs-Typ, Landesflagge, Ziel, Geschwindigkeit und Routenverlauf. Es gibt auch eine große Bildergalerie mit zahlrechen Aufnahmen von vielen Schiffen. Die User können auch Ihre eigenen Bilder hochladen.
Da ich persönlich momentan nicht in der Küstennähe lebe, finde ich super, dass die Schiffsbeobachtung auch für Binnengewässer, also Flüsse und Seen, funktioniert.
Hier ist die Onilne-Map von den Schiffspositionen am Rhein:
Wie Schiffsradar funktioniert
Gesammelt werden die Daten mit Hilfe von so genanntem AIS (Automatic Identification System, zu Deutsch: Automatisches Identifikationssystem). Für Schiffe ab bestimmten Maßen besteht die Pflicht, das Seefahrzeug mit diesem Gerät auszurüsten. Um die gesendeten Daten zu empfangen, benötigt man die API-Stationen, die die Daten einsammeln und online an Marinetraffic senden. Natürlich kommt es immer wieder vor, dass bestimmte Schiffe auf der Karte nicht sichtbar sind. Der Grund kann einfach darin liegen, dass keine API-Station in der Nähe verfügbar ist. Übrigens kann jeder das Projekt selbst unterstützen, indem man eine API-Station bei sich zu Hause installiert und die Daten täglich 24 Stunden lang an Marinetraffic sendet. Wohnt man in einer besonders seltener und bisher noch nicht vom Schiffsradar erfassten Gegend, kann man sogar das API-Gerät vom Projekt geschenkt bekommen. Dazu bitte hier nachfragen. Übrigens: je näher zur Küste, desto wahrscheinlicher ist die Korrektheit der Schiffsdaten. Mitten im Ozean zeigt der Marine-Radar keine Schiffe an.
Wie kann man das eigene Schiff oder Boot auf Marineradar sichtbar machen
Wenn Sie möchten, dass Ihre eigene Yacht auf dem Schiffsradar 24 Stunden lang angezeigt wird, müssen Sie ebenfalls einen AIS-Transponder auf eigenem Boot installieren. Selbst, wenn es für die Yacht Ihrer Größe vom Gesetzt her nicht vorgeschrieben sein sollte. Es reicht aus, wenn Sie ein günstiges Gerät nehmen.
Alternativ kann man auch eine spezielle mAIS App herunterladen und darüber die Informationen senden. Wichtig ist, dass alle relevanten statistischen Daten korrekt eingegeben werden. Dann kann zum Beispiel die Seemannsfrau die Schiffsroute ihres Ehegatten jederzeit online nachverfolgen
Was Marinetraffic-Map sonst noch kann
Man kann mit dem Online-Tool außerdem die einzelnen Schiffe zu der eigenen Flotte hinzufügen und diese dann regelmäßig überwachen: Klick auf das Schiff – Alle Aktionen – Zu meiner Flotte hinzufügen. Für diese Funktion ist allerdings die Registrierung auf dem Portal notwendig.
Schiffsradar gibt es auch als App fürs Smartphones. Einfach Marinetraffic in der App-Suche eingeben. App ist kostenlos, dafür aber mit Werbeeinblendungen. Es ist gerade für unterwegs sehr spannend: beobachtet man zum Beispiel den Schiffsverkehr im Hamburger Hafen, weiß man mit Marinetraffic App schon im Voraus, welches Schiff bald am Horizont erscheint.
Alternative Schiffsradar-Tools
AIS ist ein internationales Schiffsüberwachungssystem, dementsprechend hat Marinetraffic.com kein Monopol darauf. Es gibt auch andere Online-Dienste mit denen man den Schiffsverkehr beobachten kann. Ein Beispiel ist www.fleetmon.com. Der Dienst ist allerdings in seinem vollen Funktionsumfang kostenpflichtig und eignet sich eher für professionelle und gewerbliche Nutzer. Dafür hat man den Schiffsradar ohne Werbung, mit Support und der Möglichkeit zum umfassenden Datenimport. Der Dienst wird vom Hamburger Stadtportal auf der eigenen Website eingesetzt: http://www.hamburg.de/schiffsradar/
Wer Lust und Laune hat kann auch diese kommerzielle Anbieter studieren:
http://www.hafenradar.de/de
http://www.vesseltracker.com/de/Home.html
Ansonsten noch viel Spaß mit der Online-Schiffsbeobachtung!
Capital Immobilien-Karte
Jeder Immobilien-Käufer ist gut beraten, den Immobilien-Kompass vom Wirtschaftsmagazin Capital ausführlich zu studieren. Denn hierbei handelt es sich um eine Online-Karte, auf der die Immobilienbewertung der einzelnen Wohngebiete in den deutschen Städten dargestellt ist.
Die einzelnen Straßen und Viertel werden je nach durchschnittlichem Immobilienpreis in vier Stufen von dunkelrot (Top-Wohnlage) bis hellgelb (Einfache Wohnlage) unterteilt. Man bekommt also schnell einen guten Überblick, welche Stadtteile als besonders nobel gelten und welche eher für den kleinen Geldbeutel sind. Dies kann unheimlich gut helfen, die Preisfrage mit dem Immobilienmakler zu versachlichen. Denn oft haben selbst vermeintlich gute Stadtteile einzelne Wohnblöcke, die keinen besonders guten Ruf haben. Die Makler, die dort ein Immobilienobjekt verkaufen wollen, setzen dann auf das Image des Stadtteils als Ganzes und vertuschen somit die möglichen Nachteile. Auf der Immobilienkarte von Capital sieht man dagegen ganz genau, in welche Preisstufe die betroffene Straße einzuordnen ist.
Neben der preislichen Einstufung gibt es auch einen ausführlichen Bericht zu der aktuellen Entwicklung auf dem Immobilienmarkt in der jeweiligen Stadt. Klick man auf das Pin-Symbol in einem Wohnquartier, gelangt man zur Beschreibung dessen Wohnlagen, Infrastruktur und der baulichen Projekte. Auch als User kann man einen Beitrag über eine bestimmte Wohnlage verfassen und veröffentlichen.
Hier ist die Wohnlagenkarte von Frankfurt am Main:
In Frankfurt werden vor allen die Luxus-Wohnviertel Westend, Holzhausenviertel und Bockenheim als Preistreiber hervorgehoben. Gleichzeitig wird aber auch schonungslos und ehrlich auf die Problemviertel hingewiesen. In Frankfurt betrifft es vor allem Gegenden in der Flughafennähe. So hat das früher so gut angesehene Viertel Sachsenhausen mit deutlichen Immobilienpreissenkungen zu kämpfen. Dementsprechend ist der Süden auf der Frankfurter Karte deutlich heller als der Norden.
Karte der Immobilienpreise auf Immobilienscout24
Über die Miet- oder die Kaufpreise der Immobilien in Deutschland kann man sich alternativ auch auf einer Google Map bei Immobilienscout24 informieren. Die Karte ist etwas einfacher gestrickt, als die von Capital. Dafür sind nicht nur Großstädte, sondern (fast) alle Landkreise erfasst.
Kennen Sie noch weitere Online-Karten, die mit Immobilien zu tun haben? Dann posten Sie doch einfach einen Kommentar mit der Info.
Medaillenverteilung Google Maps
Google hat zu den Olympischen Spielen in London eine ganz besondere Website online gestellt: auf https://www.google.co.uk/campaigns/olympics/index.html bleibt man immer auf dem neuesten Stand, was Olympia 2012 angeht.
Was ganz spezielles ist die Karte der Medaillenverteilung. Auf einer interaktiven Karte sind die gewonnenen Medaillen in Form von Kreisen neben den Landeskarten visualisiert. Je mehr Medaillenränge das jeweilige Nationalteam erreicht hat, desto größer ist der Kreis. Durch einen Klick auf den Kreis erfährt man mehr Details über Sportler und Disziplinen. Hier gibt es den Medaillenspiegel auf Google Maps zu sehen:
Zum Stand 29.07. hatte Deutschland noch keinen Medaillenkreis auf der Karte, was sicherlich in den nächsten Tagen aufgeholt wird.
Und wer sich für die historische Entwicklung interessiert findet auf Stepmap die Karte des ewigen Medaillenspiegels.
Olympiade auf Google Earth
Auf der olympischen Website von Google findet man außerdem die Street View-Galerie und die Google Earth-Aufnahmen vom Londoner Olympia Park. Das letzte mit einer Zeitleiste vom Jahr 1945 bis heute.
Mehrere Youtube-Videos bieten Google Earth-Fluganimationen zu den besonderen Orten der olympischen Stadt London.
Hier die Marathon-Strecke auf Google Earth:
Wo findet die EM 2012 statt – suchen auf Online-Maps
Morgen startet das europäische Sportereignis des Jahres: die Fußball Europameisterschaft in Polen und Ukraine! In diesem Beitrag finden Sie eine Sammlung von Online-Maps rund um das Thema Euro 2012.
Uefa Europameisterschaft Teilnehmer – Online-Karte
Als Erstes kommt die Karte der Teilnehmerländer des Turniers. Osteuropa ist dieses Jahr mit fünf Ländern (darunter die automatisch qualifizierten Gastgeber Polen und Ukraine) sehr stark vertreten. Die Briten haben es diesmal geschafft, sich zu qualifizieren. Mit dabei sind auch die ehemaligen Überraschungsmannschaften: Dänemark (1998) und Griechenland (2004). Fast schon etwas exotisch wirkt Irland – es handelt sich um die zweite Teilnahme an einer Endrunde zur Fußballmeisterschaft in der Geschichte des Landes. Vielleicht ist Irland die Überraschungsmannschaft im Jahr 2012?
Und das ist die EM-Teilnehmerkarte vom Portal www.stepmap.de
Reise zur Fußball EM 2012
Wie soll man die Reise zur Fußball EM 2012 am besten organisieren? Man sollte sich doch einfach einen Online-Stadtplan des Austragungsortes besorgen und auf dem Smartphone speichern.
Hier die Google Map von Lemberg mit den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten und dem Stadion:
Euro 2012 Stadien
Alle EM-Austragungsorte kann man sich auf Street View anschauen. Alle acht Stadien in Polen und Ukraine sind in der 360-Grad-Ansicht bei Google verfügbar.
Die EM-Stadien kann man auch in 3D betrachten. Dazu sollte man in Google Earth das jeweilige Stadion aussuchen und danach zu Google Maps switchen.
Hier das Stadion Breslau in 3D:
Alternativ bietet auch Yandex, die russische Suchmaschine, virtuelle Touren durch die Fußball-EM-Stadien. Der Vorteil gegenüber Google ist, dass man hier auch die Tribüne betreten und das Stadion aus Sicht des Zuschauers betrachten kann – wenigstens ein kleiner Trost, wenn man schon nicht live dabei sein kann.
Ansicht von der Tribüne im EM-Stadion Charkow
Hier ein Link zur kompletten Sammlung von interaktiven Yandex-Karten mit EM-Stadien.
Flightradar: Luftraum online beobachten
Alle, die schon immer in die Rolle des Fluglotsen schlüpfen wollten, sollten unbedingt Flightradar24 besuchen. Flightradar24 ist ein spannendes Online-Tool, mit dem man den Luftverkehr in Echtzeit beobachten kann. So sehen Sie, wenn die Flugmaschine Ihres anreisenden Geschäftspartners einen unerwarteten Zwischenstopp machen musste oder wenn über Ihrem Dorf gerade ein Interkontinentalflieger von New York nach Moskau unterwegs ist.
Wie man Flightradar nutzt
In der Handhabung ist die Online-Karte recht intuitiv. Auf einer integrierten Google Map sieht man zunächst eine Menge kleiner, sich bewegender Flugzeuge. Klickt man auf eins, erscheinen in der linken Navigation die Informationen über den jeweiligen Flug: Fluggesellschaft, Maschine, Nummer, Abflug- und Zielflughafen, Höhe und Geschwindigkeit. Auf der Karte wird außerdem die Route eingeblendet. Die Flughäfen werden auf dem Radar mit einem blauen X angezeigt.
Wie die Online-Flugüberwachung funktioniert
Die Übermittlung der Flugdaten basiert auf einer Technik namens ADS-B. Heutzutage sind ca. 60% aller Passagierflugzeuge mit entsprechenden Geräten ausgestattet und können somit auf der Online-Map abgebildet werden (in Europa mehr als doppelt so viele als in den USA). Von den Militärflugzeugen und privaten Jets haben nur sehr wenige so genannte ADS-B Transponder. Das macht Flugradar24 zu keinem guten Spionageprogramm:) Aber für alle Flugzeugbegeisterte ist ein mehrstündiger Spaß garantiert.
Was die Flugmap sonst noch kann
Über den offiziellen Twitter-Kanal werden Flüge mit Zwischenfällen gemeldet. Dazu werden internationale Notfallcodes verwendet, z.B. 7500 für Flugzeugentführung oder 7700 Luftnotfall. Der betroffene Flug kann dann auf der Karte nachverfolgt werden.
Hier sieht man z.B. einen British Airways Flug von London Heathrow nach Johannesburg, der vermutlich wegen eines Triebwerkproblems in den Heimatflughafen zurückkehren musste:
Die Historie der Flüge kann bis 15 Tage in die Vergangenheit zurückverfolgt werden.
Alternative Online Luftraum-Karten
Für Smartphone-Nutzer bietet Flightradar auch Apps (sowohl iPhone als auch Android):
Alternative Flugverkehr-Karte findet man auf http://de.flightaware.com. Mit deutlich mehr Flug-Informationen aber etwas umständlicher in der Benutzung.
P.S. In dem neuen Artikel des Blogs geht es um einen Radar für die Schiffsbeobachtung.





